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Therapieformen - verschiedene Wege führen zum Ziel

Verschiedenen Therapieformen und Techniken werden individuell nach Problem und Patient miteinander kombiniert, um den grösstmöglichen Erfolg zu erzielen. Hier finden Sie Kurzinfos zu einigen der therapeutischen Möglicheiten; natürlich sind hier nicht alle Therapieformen aufgeführt, die es gibt.

Therapiemethoden

  • Akupunktur und TCVM (Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin)**

Das Ziel aller therapeutischen Maßnahmen in der TCM ist, gestörte Lebensenergien zu normalisieren. Die TCM sieht das Qi („Kraft“ oder „Energie“) als Grundlage allen Lebens. Der Körper ist von Meridianen - einem dichten Netzwerk von Kanälen - durchzogen. In diesen fliesst das Qi mit ihren gegensätzlichen Anteilen Yin und Yang. Das Gleichgewicht von Yin und Yang im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar, während ein Ungleichgewicht auf Dauer zu Krankheit führt. Indem bestimmte Punkte auf den Meridianen gereizt werden, kann der Energiefluss und ein Ungleichgewicht von Yin und Yang reguliert werden. Die Akupunktur ist die Therapie mit den Nadeln auf eben diesen Meridianpunkten. Sie hilft bei Schmerzen und funktionellen Erkrankungen, ausserdem harmonisiert sie das Immunsystem und reguliert die Energie.
(**Ausbildung in Tierakupunktur und TCVM 2013/2014)


  • Atemtherapie

Durch Mobilisieren des Brustkorbes mit verschiedenen Techniken wird Atemnot verringert, Sekret gelöst und abtransportiert. Durch das Lockern der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur kann die Atmung erleichtert werden.


  • Blutegeltherapie

Bereits in der Antike wurden die Blutegel als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Nicht nur in der indischen und chinesischen Medizin, sondern auch bei den Römern und Griechen findet man dokumentierte Behandlungen aus der Zeit vor Christi Geburt. Gezielt und sinnvoll eingesetzt, sind Blutegel unverzichtbare Helfer. Der Speichel der keinen Sauger ist nicht nur gerinnungshemmend, sondern wirkt fibrin- und thrombenlösend, entzündungshemmend, antibiothisch und vermutlich anästhetisierend. Der Einsatz in der Tierheilkunde ist vielfältig und reicht von Arthrose über (Hüft-/Ellbogen-)Dysplasie, Bandscheibenvorfall, Sehnen(-scheiden-)entzündung, Bänderzerrung, Spondylose, Nervenentzündung, Abszess, Ekzem, postoperative Narbenheilung, schlechte Wundheilung, Ödem, Hämatom, Blutohr, Leckekzem bis zu vielem mehr.


  • Canine Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche rein manuelle Therapieform, die mit ihrer subtilen Einwirkung auf die Spannungsverhältnisse der Gewebe wirkt. Sie baut darauf auf, dass der Körper über selbstheilende Kräfte verfügt. Die Selbstregulation ist dann möglich, wenn alle Gewebe und Systeme im Gleichgewicht sind, während Einschränkungen zu Erkrankungen führen. Mehr Infos zur Osteopathie finden Sie unter dem Menüpunkt Osteopathie.


  • Modulierte Mittelfrequenz-Elektro-Therapie (MET)

Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen. Die MET nutzt die therapeutischen Vorteile der Nieder- und Mittelfrequenz. Durch die spezielle Amplitudenmodulation sind die Ströme im gesamten durchströmten Areal homogen und therapeutisch tiefenwirksam, das Gewebe wird nicht gereizt, sondern aktiviert. Wirkung der MET: tiefenwirksame Schmerztherapie, reaktive Tonisierung der Muskeln, aktiviert das Zellgewebe, fördert die Blutzirkulation und den Lymphfluss, verbessert den Stoffwechsel, regeneriert die Nerven, unterstützt die gesundheitliche Regeneration.


  • Gerätegestützte Bewegungstherapie

Gezieltes Training mit Hilfe von Geräten wie Schaukelbrett, Cavalletti, Therapiekreisel oder Ballkissen verbessert funktionelle Bewegungsabläufe und Gangbild, fördert die Motorik, Gleichgewicht und Koordination.


  • Klassische Massage

Dehnungs-, Zug- und Druckreize beeinflussen den Spannungszustand von Haut und Muskulatur. Sie wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und entspannend und beeinflusst über Reflexbögen auch die inneren Organe.


  • Krankengymnastik

ist Bewegungstherapie, dazu zählen wir die aktive und passive Bewegung sowie die isometrische Stabilisation.


  • Magnetfeldtherapie

Das Magnetfeld bewirkt, dass mehr Sauerstoff in die Zellen gelangt und diese revitalisiert werden. Das beschleunigt Heilungsprozesse und steigert die Abwehrkräfte. Bekannt ist die positive Wirkung vor allem bei der Frakturheilung.


  • Manuelle Lymphdrainage

beseitigt Schwellungen (Ödeme), zum Beispiel nach Operationen. Sanfte rhythmisch-kreisend-pumpende Griffe bewirken, dass Gewebsflüssigkeit besser und schneller über die Lymphsysteme abtransportiert wird.


  • Manuelle Therapie

ist eine spezielle Technik, um Funktionsstörungen im Bewegungsappart behandeln und die Gelenke zu mobilisieren. Sie stellt die normale Funktion im Gelenk wieder her, fördert die Gelenkbeweglichkeit und löst Blockaden.


  • Myofasziale Triggerpunkttherapie

Myofasziale Triggerpunkte sind lokal begrenzte Verhärtungen in chronisch verkürzten Muskeln, die druckempfindlich sind und Schmerzen in weit entfernte Regionen ausstrahlen können. Triggerpunkte können Schmerzzustände, Entzündungen, vegetative Beschwerden, Lahmheiten und Bewegungseinschränkungen verursachen. Spezielle manuelle Techniken, gefolgt von Dehnungen der betroffenen Muskulatur, können solche Triggerpunkte beseitigen.


  • Narbenbehandlung

Narben stören den Energiefluss des Körpers. Sie können Schmerzen verursachen und die Bewegung einschränken. Spezielle Griffe mobilisieren, lockern und durchbluten das Gewebe.


  • Propriozeptives Training

Schmerz führt zu Fehlinformationen, die keine harmonische Bewegung mehr zulassen. Propriozeptives Training verbessert die Eigenwahrnehmung des Körpers, des Körperempfindens und der eigenen Bewegung, es fördert die Koordination.

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